Jasmins Berlin Tagebuch – Tag 2: #inreach

Tag zwei. Der erste Morgen in Berlin, nach der ersten Nacht in Berlin. Das erste Frühstück im Hotel. Die erste Dusche. Ich konnte es nicht fassen, dass ich mich in Berlin und nicht zu Hause, in meiner süßen 50qm Wohnung, befand und das mir ein Tag bevor stand, der mein Leben beziehungsweise mich, vollkommen verändern würde, aber dazu später mehr.

Nachdem die Mädels und ich uns fertig gemacht hatten, was bei einem Bad für drei Mädels gar nicht so leicht war (Zum Glück hatten wir drei Spiegel 😂), ging es ab zum Frühstücksbuffet. 

Und das war einfach herrlich. Klar, bei einem Hampton Hotel erwartet man einen gewissen Standard, doch als ich auch noch zwei Waffeleisen entdeckte, war ich hin und weg. 😄

Nach einem Frühstück, welches meinen Bauch mehr als überfüllt hat und einem Kaffee der mich direkt wach machte, gingen wir noch mal kurz auf Zimmer um unsere Sachen für die Inreach zu packen, denn diese begann schon um 9Uhr.

Zum Glück hatte ich unser Hotel schlau gewählt und somit verbrachten wir nur knapp dreißig Minuten auf dem Hinweg. 😊

Der Kongress fand in den Bolle Festsälen, mitten in Berlin statt.

Das Gebäude ließ, das behaupte ich jetzt mal aus meinen Erfahrungen heraus, alle Instagrammer-Herzen höher schlagen, denn jede Ecke war eine eigene Foto-Location.

Leider hatten wir uns doch etwas verspätet und fanden somit nur noch einen Platz am Ende des Raumes. Das war jedoch gar nicht weiter schlimm, da die Leinwand sehr groß und die Sprecher gut zu verstehen waren. 🙂

Obwohl ich wirklich einigen spannenden Vorträgen lauschen dürfte, möchte ich euch nicht mit den Einzelnen langweilen.

Zum Beispiel war jemand von dm Deutschland da und hat uns Einblicke in ihr Influencer Marketing gegeben und erklärt, was man intern unter dem Bilou-Effekt versteht.

Durch die Nennung von Bianca in einem ihrer YouTube Videos, löste der Bilou Duschschaum einen regelrechten hype aus. Die Filialen wurden von kreischenden Teenies überrannt, leer gekauft und sogar die Aufsteller wurden mitgenommen. Die dm-Webseite war teilweise überlastet und intern ging man sogar zunächst von einem Hackerangriff aus.😄

Das zeigt sehr gut, was richtiges Influencer Marketing auslösen kann.

Während der Pausen zwischen den Talks habe ich, kommunikationsfreudig, wie ich nun mal bin, alle möglichen Menschen angequatscht. Plötzlich, ich konnte es nicht fassen, stand ich neben Jan Erik Kruse, dem Digital Community Manager bei ASICS und bekam Feedback zu meinem Instagram Feed und meiner Ausstrahlung .

Zwar passe ich nicht ins Konzept der Freerunner Kampagne, doch mein Lächeln hat Jan, das sagte er mir deutlich, schon während seines Talks, durch den ganzen Saal angestrahlt. Dieses Lächeln soll ich auch öfter auf Instagram zeigen. 😊

Gestärkt von dem positiven Feedback zu meiner Person und Ausstrahlung, traf mein Blick auf die Jungs von, Kult bei denen ich mich direkt als Mini Model vorstellte und die ich bat, einen Blick auf meinen Instagram Account zu werfen.

Ich hatte wirklich eine inspirierende Zeit auf dem Event und habe auch viele Rückmeldungen zu einer Idee bekommen, die mir seit knapp zwei Monaten im Kopf herumgeistert: ich möchte mich selbstständig machen. Wow, selbstständig als Influencer, das ist heutzutage doch jeder, das denkt ihr jetzt vielleicht.

Nein! Ich werde Unternehmerin! Ich gründe mein eigenes Dienstleistungsunternehmen. Und das meine ich vollkommen ernst! Und das ist der Punkt, der mein Leben verändert.

Während meiner Gespräche in den Pausen habe ich vielen Menschen von meinen Gedanken und Visionen erzählt und nur positives Feedback erhalten, das Projekt endlich ins Rollen zu bringen. Und wenn dir dann gleich zwei (!) CEO’s & Founder ihre Karte mit den Worten „schick mir doch dein Konzept durch, wenn es steht.“, in die Hand drücken, meine Güte, dann muss man es doch angehen oder?😄

Eigentlich erging es mir nach jeder Pause so: Mit einem breiten Grinsen setzte ich mich wieder zu meinen Mädels und wartete gespannt auf den nächsten Talk. 😊

Auch der Vortrag von Asics war super interessant für mich, denn neben einer tollen Kampagne, die auch im nächsten Jahr weitergeführt wird, wurde eine Grafik gezeigt, die ich euch unbedingt zeigen muss.

Diese zeigt, dass jeder Mensch jemanden in seinem Umfeld beeinflussen kann und doch nicht jeder Mensch Einfluss auf alle in seinem Umfeld hat. Versteht ihr den Unterschied? 🙂 Ich mache es nochmal am selben Beispiel deutlich, wie auf der Inreach:

Angenommen ihr LEBT Sport. Also ihr seid zum Beispiel Profisportler. Dann habt ihr Einfluss auf all die Menschen, die Sport LIEBEN, also Menschen, die vielleicht vier Mal die Woche trainieren und auf ihren Körper achten. Diese Menschen jedoch, können im Gegensatz zum Profisportler, all die Menschen positiv beeinflussen, die Sport nur LIKEN, also Menschen wie ich, die gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren aber kein Fitnessstudio besuchen. Und dann gibt es noch die Menschen, die I KNOW – Menschen, die nur wissen, dass es Sport gibt, ihn jedoch in keiner Form praktizieren. Ich als I LIKE IT Person, kann mit der I KNOW IT Person mal gemeinsam Rad fahren gehen. Ein Profisportler, also eine I LIVE IT Person hätte jedoch so gut wie keinen Einfluss auf die I KNOW IT Person, da diese denkt, sie muss mit dem Profisportler mithalten..

Ein faszinierendes Konzept für Influencer Marketing!

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Besonders spannend fand ich die Diskussion zwischen Sylvia Matzkowiak, Vreni Fros und Anuthida Ploypetch, die ihr bestimmt von Germanys Next Topmodel kennt zum Thema Fake Follower auf Instagram. Die Tatsache, dass vor allem große Accounts (über 100k) wohl dazu neigen, sich Follower zu kaufen um mit der Konkurrenz mithalten zu können schockierte mich. Zwar war mir schon immer bewusst, dass es die Möglichkeit des Follower Kaufs gibt, aber dass sogar die „Großen“, also die, die ich mir zum Teil zum Vorbild nahm, davon Gebrauch machen, veränderte nochmals meine Sicht auf die Dinge. Gegen Ende der Diskussion kam die Frage auf, was wir, also Influencer aber auch die Firmen, die eben lieber die großen Accounts mit Fakefollowern beauftragen, statt die kleineren, was wir also gemeinsam dagegen tun könnten, dass noch so viele Menschen das Gefühl haben, die Zahl sei das Wichtigste im Profil?

Die Damen kamen zu dem selben Schluss wie ich: Der größte Fehler liegt bei den Firmen, die sich teilweise keine Mühe machen, ihre Kooperationsparnter richtig unter die Lupe zu nehmen. Bei 200.000 Followern, nicht mal 1000 Likes und nur 30 Kommentare? Sorry Leute, da kann was nicht stimmen!

Aber auch wir, also die Influencer können einiges dazu beitragen, dass dieses Fake-Kartenhaus endlich zusammenbricht! Wir müssen ehrlich sein! Wie habt ihr eure Follower bekommen? Liked ihr bei anderen um Likes zu erhalten? Kommentiert ein Bot für euch, weil ihr keine Zeit habt? Das wäre alles meiner Meinung nach nicht schlimm, solange man dazu steht! Und aus diesem Grund wird bald ein Blogpsot erscheinen, in dem ich offenlegen werde, was ich getan habe, bis ich 10.000 Follower hatte und wie ich mich jetzt auf Instagram verhalte!

Aber jetzt habe ich euch bestimmt schon mit all den Talks gelangweilt und eure Augen sind bestimmt schon müde vom Lesen. 😄

Und so erging es mir dann nach all den Talks auch: ich war HUNDEMÜDE. 😀 Leider löste sich auch an diesem Abend die Veranstaltung recht schnell wieder auf und ich war froh, dass ich jede Pause zum Networken genutzt hatte. Also machte ich mich gemeinsam mit den Mädels aus Mainz und ein paar Instagrammern aus München, auf den Weg in ihr AirBnB, um dort den Rest des Abends ausklingen zu lassen.

Auf dem Weg in die Wohnung machten wir uns noch über einen Penny her und kauften, da alle außer mir Veganer waren, ausschließlich vegane Snacks. 😀 Wusstet ihr eigentlich, dass Oreos vegan sind? Ich nicht, naja zumindest bis zu meiner Lehrstunde mit den Vagenen boys und girls. ❤😄

Nach ein paar Stunden im AirBnB setzte ich mich mit den Mädels in Verbindung, die sich mit mir das Hotelzimmer teilten und wir vereinbarten, uns am Alexanderplatz zu treffen und gemeinsam den Rückweg zum Hotel anzutreten. 🙂

 

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20 Kommentare zu „Jasmins Berlin Tagebuch – Tag 2: #inreach

  1. Ich bin absolut gespannt wie sich das ganze entwickelt und stehe jederzeit hinter dir !!! Du bist echt super und das ganze wird mit Sicherheit ein Schritt in eine große Zukunft :-*

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  2. Das mit dem Lächeln sage ich dir auch immer wieder Liebes ❤
    ich finde es super, dass du die Posts tageweise veröffentlichst, denn so viele Eindrücke die du hattest kann man so viel besser zur Geltung bringen !:)

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